Tag: geschichte


Punsch kommt aus Indien und Glühwein aus der Antike?

Das aus Indien stammende Getränk „Punsch“ wurde ursprünglich in seiner Grundvariante aus nur fünf Zutaten hergestellt: Tee, Arrak, Zucker, Zitrone und Wasser. Hier liegt auch die Wurzel des Wortes, denn auf Hindi heißt die Zahl fünf „Paañch“. Vermutlich brachten britische Seefahrer zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert den „Punch“ nach Europa. In dieser Zeit entwickelte sich Punsch zu einem der populärsten Getränke Großbritanniens. Er wurde in vielen Varianten zubereitet, heiß oder kalt, mit und ohne Alkohol. Rasch etablierte er sich auch in anderen europäischen Ländern. Vermutlich war Punsch so beliebt, da er nicht nur gut schmeckt, sondern durch die Hitze und den Zucker der Alkohol besonders schnell wirkte.
punschfolder

Glühwein ist hingehen ein ausschließlich alkoholhaltiges und heiß zu konsumierendes Getränk. In Mitteleuropa wird Glühwein traditionell in der Vorweihnachtszeit getrunken und besteht in der Regel aus rotem oder weißem Wein, welcher mit verschiedenen Gewürzen, wie z.B. Zimt, Gewürznelken, Zitronenschale, Sternanis und Zucker zubereitet wird. Glühwein wird erhitzt, jedoch nicht gekocht, denn sonst würde sich der Alkohol des Weines gänzlich verflüchtigen. Der geschmackliche Vorgänger des Glühweins sei ein römischer Würzwein namens „Conditum Paradoxum“ gewesen, welcher in der Antike mit Vorliebe vorwiegend kalt getrunken wurde.

Wir haben nun eine gratis Broschüre gemacht: "PUNSCH & GLÜHWEIN - EINFACH UND SCHNELL SELBST GEMACHT" die in jedem unserer Filialen (in Österreich) sowie bei den Standln auf der Freyung und vor dem Schloss Schönbrunn (ab Samstag 24. November) erhältlich ist. Außerdem haben wir duzende Punsch Rezepte online!

ps: Ursprünglich hatte ich eine kleine Umfrage veranstaltet, um besser entscheiden zu können, was wir dieses Jahr bei unserem Weihnachts-Standl ausschenken... Resultat: kein Amaretto ;-)

Dieser Beitrag ist ein Update zu: "Indischer Weihnachtsgruß" und
Punsch & Tee Standl am Altwiener Christkindlmarkt
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8 Mio. Dollar für einen Teetisch ...

teetisch ... wären mir dann doch etwas zu viel des Guten. Albert Sack, ein amerikanischer Möbelhändler, ersteigerte das kostbare Möbelstück im Januar bei Sotheby´s in New York. Bereits sein Vater, Israel Sack, hatte ein Faible für teure Güter. Er bekam im Jahr 1989 den Zuschlag für einen Schreibtisch bei 12,1 Mio. Dollar. Ob Albert den Teetisch jemals benutzen wird, bleibt dahin gestellt: "Collectors use their furniture, their silver, they just use it carefully. Decorative arts were made to be used as well as to be beautiful", meint er dazu lakonisch.
Na ja, "sie saßen und tranken am Teetisch", meinte bereits Heinrich Heine und sammeln ist ja bekanntlich eine Leidenschaft, die man nicht beherrschen kann. Da binich als Otto-Normal-Teetrinker schon zufrieden, wenn ich eine gute Schale Tee an meinem Esstisch von Ikea trinken kann.
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