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Chawan – Teeschalen aus China, Korea & Japan

Die Geschichte des Tees geht Hand in Hand mit der Geschichte der Ästhetisierung der Teeschale "Chawan". Keramiken aus dem 8. bis 21. Jahrhundert – Teeschalen der MAK-Sammlung aus China, Korea, Japan und Vietnam sowie Leihgaben aus Privatsammlungen – belegen, dass in der Beschränkung auf die Einfachheit die Vielfalt gefunden wurde.

Kuratoren Führung: 28. November 2009 (Samstag) 11:00 Uhr
Chawan – Teeschalen aus China, Korea & Japan (14.10.2009 - 28.03.2010)
Dr. Johannes Wieninger, Kustos der Ostasiensammlung des MAK
Ort: Museum für Angewandte Kunst, Treffpunkt bei der Kassa

Mehr Informationen unter www.mak.at
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Der Tee ist ein Zauberkünstler des Ausgleichs

Die chinesischen Menschen legen großen Wert darauf, dem Weg der Mitte zu folgen. Das bedeutet nicht, dass man Differenzen beilegt, indem man seine eigenen Prinzipien aufgibt oder „sich nach dem Winde dreht“. Auf dem Weg der Mitte geht man nicht einen Kompromiss ein, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Es gleicht eher der Redensart: Sich nicht einer Seite zuneigen, das bedeutet aufrichtig in der Mitte zu bleiben und unschlüssig zu sein bedeutet, nicht den Massen auf gewohnten Pfaden zu folgen. Daran kann man erkennen, dass der Genuss des Tees der Lehre vom Weg der Mitte entspricht.

Konfuzius - Weg der Mitte / Väter der chinesischen Kultur: Laotse und Konfuzius. Die Chinesen teilen die Geschmacksrichtungen in fünf Kategorien ein: Sauer, süß, bitter, pikant und salzig. Jede der fünf Geschmacksrichtungen entspricht einem Element nach der Theorie der Fünf Elemente und entspricht auch verschieden astronomischen Positionen, Zeiten und Teilen des menschlichen Körpers. Obwohl viele Menschen beim Essen und Trinken eine Vorliebe für bestimmte Geschmacksrichtungen haben, sind doch meist alle fünf Geschmacksrichtungen in ihrer Ernährungsweise beinhaltet. Von allen Speisen und Getränken hat besonders der Tee einen moderaten Geschmack und entspricht somit der Lehre von dem Weg der Mitte.

Was auch immer man gerade gegessen hat, eine Tasse Tee wird ausgleichend wirken. Diese Eigenschaft ist vielleicht der Grund dafür, dass Tee als Mittel gegen viele toxische Substanzen eingesetzt wird.

Die Vorliebe für bestimmte Gewürze und Geschmacksrichtungen ist eine Form von Vorurteil und damit ist man schon vom Weg der Mitte abgewichen. Nach Ansicht der Chinesen entsprechen die fünf Geschmacksrichtungen den fünf Elementen. Das bedeutet, dass die fünf Geschmacksrichtungen eingeschränkt sind durch das Prinzip der gegenseitigen Förderung und der gegenseitigen Hemmung. Der Tee harmonisiert alle Geschmacksrichtungen, löst die Vorlieben für unterschiedliche Geschmacksrichtungen auf und beseitigt negative Effekte, während er den nutzbringenden Effekt erhöht.

Die Lehre vom Weg der Mitte zeigt sich in der Natur des Tees. Für viele Menschen, die an eine Ernährungsweise mit starken Gewürzen gewöhnt sind, stellt das Teetrinken eine gute Möglichkeit dar, um den Magen und die Geschmacksknospen auf der Zunge zu beruhigen und es hilft dabei, die körperliche und seelische Gesundheit wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Bei denjenigen, die eine Vorliebe für bestimmte oder sehr ausgeprägte Gewürze haben, kann das Teetrinken helfen, den Körper zu reinigen.

Text: Artikel „Abwarten und Tee trinken“ von Bai Zhi - The Epoch Times
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Hochgeistige Mischung!

1232528641_2 In der neuen Ausgabe des Genuss-Magazins ist ein Artikel mit dem Titel "Hochgeistige Mischung" erschienen. Es handelt sich um das Fazit einer Crossover-Verkostung zu „Tee & Spirituosen“. Gute Idee? Für meinen Teil nur interessant. Hochwertige Blatt-Tees werden von Zusätzen wie Alkohol, Zucker, Honig, etc. eher unterdrückt!

Traditionell hat Tee jedoch viel mit Alkohol zu tun. Wenn man in die alten Teekulturen dieser Welt blick, hat sich vor 100en Jahren eine richtige chinesische Teekultur erst als Gegenpol zu Alkohol entwickelt. Auf chinesischen Hochzeiten muss das Brautpaar z.B. traditionell mit allen Gästen anstoßen. Damit Braut und Bräutigam dies durchstehen, wurde Tee statt Pflaumenschnaps o.ä. getrunken (durch die ähnlich Farbe ist es somit niemanden aufgefallen). Das Volk trank Alkohol, die intellektuelle Elite trank Tee. Es wurde zur Guten Sitte bzw. Mode schlichte Gelassenheit zu leben und Tee statt Alkohol zu trinken.

Auch in unseren Breiten hat Alkohol viele Berührungspunkte mit Tee. Wiederum wurde Tee eher in der Oberschicht genossen. Bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde z.B. in niederösterreichischen Adelskreisen Tee zum Frühstück genossen. Und "sonntags pflegen die höheren Wiener Stände exquisite Teegesellschaften zu geben", so in einem Bericht aus dem Vormärz. Beim Großteil der Bevölkerung hatte Tee freilich eine andere Bestimmung. Man versetzte den Tee mit Branntwein oder Schnaps, so dass er eben von innen her wärmte und kräftigte oder einfach etwas benebelte und auf diese Weise das vorhandene Elend dieser Zeit für einen Augenblick vergessen.
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Geheime Rarität: Gelber Tee!

gelbertee Traditioneller gelber Tee entsteht nur mit dem Fingerspitzengefühlt eines Teemeisters. Ein Privileg in der Tasse!

Gelber Tee ist eine traditionelle und seltene Teesorte aus China. Die Sortenvielfalt ist stark begrenzt, denn der Anbau und die Produktion liegen nach wie vor überwiegend in den Händen von buddhistischen Mönchen, die ihre Herstellungsweise geheim halten wollen (deswegen wird er manchmal als Mönchstee bezeichnet). Fotos aus der laufenden Produktion zu machen, ist bis heute nur schwer möglich. Aus diesem Grund sind nur geringe Mengen verfügbar.

Obwohl Gelber Tee eigentlich ein Grüner Tee ist, könnte man ihn auch zwischen dem Weißen Tee und dem Oolong (oder fast Pu Erh) einordnen. Produktionstechnisch gibt es viele Feinheiten. Nach dem Welken werden die Blätter behutsam im Wok, bei niedriger Temperatur erhitzt, bis nur ein Teil der Polyphenole fixiert ist und das Blatt nur langsam zum Oxidieren beginnt. Es folgt der wichtige Schritt „Men Huang“, der auch als „Yellowing“ bezeichnet wird. Man könnte es als Mittelding zwischen Lufttrocknung (vgl. Weißer Tee) und der Trocknung mit Hitze, wie bei Grünem Tee, bezeichnen, um den Teeblättern nur eine leichte und langsame Fermentation zu erlauben. Dieser Schritt ist in der Teewelt stark umstritten. Das besondere ist das Verpacken des Tees mit Baumwollfasertücher. Innerhalb der verpackten, leicht feuchten Blätter erzeugt die Fermentation Wärme und die Blätter verfärben sich gelblich (nicht durch Enzyme wie bei Pu Erh, sondern aus thermischen Gründen). Es gibt auch das trockene Verfahren, je nach dem dauert der Prozess zwischen einigen Stunden und 5-10 Tagen. Das trockene Verfahren dauert länger, produziert aber gelberen Tee. Die abschließenden Trocknungsvorgänge bestehen gewöhnlicher Weise aus Lufttrocknung in Körben und Erhitzen im Röstpfanne. All diese kleinen Feinheiten und Zwischenschritte helfen bei dem „Yellowing“. Charakteristisch für Gelben Tee ist jedoch nicht das gelbliche Blatt, sondern die gelbe bis aprikotfarbene Tasse!

Diese Tees haben eine hohe Qualität und wurden angeblich bereits am kaiserlichen Hof in der verbotenen Stadt in China serviert. Manche behaupten auch, dass sich der Name von den gelben Roben des Kaisers ableitet. Gelber Tee ist vor allem berühmt für sein einzigartiges und sein unvergleichliches Aroma. Er kann entfernt an herbe Schokolade oder sogar Kaffee erinnern. Außerdem sagt man dem Tee Magenfreundlichkeit und sogar Unterstützung des Stoffwechsels nach, deshalb wird er als natürliche Hilfe bei Gewichtsproblemen empfohlen.

Unser BIO China Yellow Big Leaf (Nr. 4651) ist ein typischer Gelber Tee aus der Provinz Guangdong in China. Auf Chinesisch „Da Ye Qing“ genannt, bedeutet so viel wie „Groß Blatt Grüner“. Er hat tatsächlich besonders große und abwechslungsreiche Blätter, eine schöne milde Tasse mit leicht nussigen Anklängen und ist aus kontrolliert biologischem Anbau (AT-N-01-BIO).

Zubereitungsvorschlag: ca. 10 TL auf 1 Liter weiches, 90°C heißes Wasser, 2 - 3 Min. ziehen lassen, zweiter Aufguss möglich.

Text: Artikel Geheime Rarität: Gelber Tee! (Das Teeblatt Nr. 24, Printausgabe Herbst/Winter 2008)
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Chinesische Tee Wochen mit Olympia Tee

Im Zeichen der Olympischen Ringe in Blau, Gelb, Schwarz, Grün und Rot, welche die fünf Erdteile dar stellen, haben wir 5 chinesische Tees, anlässlich der XXIX. Olympischen Sommerspiele in Peking, für unsere "Chinesischen Tee Wochen" ausgewählt!

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Jetzt -10% auf Olympia Tee:

Blau - China Oolong (Oolong Tee Nr. 2691)
Gelb - BIO China Yellow Big Leaf (Gelber Tee Nr. 4651)
Schwarz - China Pu Erh Tee (Pu Erh Tee Nr. 1321)
Grün - Chun Mee (Grüntee Nr. 2241)
Rot - China Guangxi Golden Leaf (Schwarztee Nr. 2461)

Die einzelnen Tee Sorten werden in China nach diesem Farbschema bezeichnet. Schwarztee heißt in China z.B. "Roter Tee" nachdem er tatsächlich Rot in der Tasse ist. Hier gehts direkt zu den Tees!

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Olympia Tee
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Olympia Tee

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Ich habe so eine nette und passende Ansichtskarten (oder Werbekarte?) gefunden.... die XXIX. Olympischen Sommerspiele werden vom 8. August bis zum 24. August 2008 in der chinesischen Hauptstadt Peking ausgetragen. Es sind die ersten Olympischen Spiele, die in der Volksrepublik China stattfinden werden!

PS: passend dazu eröffnen wir morgen unsere Chinesischen Tee Wochen in der DEMMERS TEEHAUS Filiale Wien 1., Mölker Bastei 5 und hier in unserem Online Shop, mit 5 ausgewählten chinesischen Tees, im Zeichen der Olympischen Ringe in Blau, Gelb, Schwarz, Grün und Rot, welche die fünf Erdteile dar stellen!
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Lung Ching - Der berühmte Drachenbrunnentee, neu und sicherlich nur kurze Zeit lieferbar!

handroesten Dieser Lung Ching Tee wurde genau am 1. April 2008 geerntet und schnell verarbeitet. Ich konnte mich während meiner Teereise nach China, vor der ich erst vor wenigen Tagen zurückgekommen bin, von den vorzüglichen Tees, die in der Nähe von Hangzhou am Westlake geerntet werden, überzeugen. Nach der winterlichen Vegetationspause beginnen die Teesträucher, wie auch in anderen Gegenden der Teewelt, in der zweiten Märzwoche zu sprießen. Im Gegensatz zu Teeblättern, die z.B. in Darjeeling geerntet werden, sind diese Blätter viel kleiner, und eine tüchtige Teepflückerin kann nur 2 bis maximal 4 Kilo pro Tag ernten. Typisch für den Lung Ching sind die flach gepressten, kräftig grünen Teeblätter, die einen wunderbar süßlichen, aromatischen Aufguss hervorbringen.

Diesen feinen Tee kann man einige Male aufgießen. Das Wasser sollte nicht mehr als 80°C haben. Schon in den frühen Aufzeichnungen des berühmten chinesischen Teekenners Lü Yu wird der Drachenbrunnentee erwähnt. Lassen Sie sich von diesem köstlichen Tee verführen. Einen so feinen und früh gepflückten Tee hatten wir noch nie in unserem Sortiment!
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Neue Kanne für z.B. China Springtime (!)

neptun Nicht nur in Japan beginnt mit der Kirschblüte der Frühling, auch in weiten Teilen von China und bei uns in Österreich wird es langsam immer wärmer und die Pflanzen beginnen zu blühen. Ja, der Frühling kommt! ...auch in die Tasse?

Der Tee China Springtime ist eine im Frühling geerntete Grünteespezialität aus der Provinz Yunnan in China. Auch die neue moderne Metallkanne Neptun, der holländischen Qualitätsfirma Bredemeijer hat einen jungen und frischen (beinahe Frühlingshaften) Charakter, in der Trendfarbe Limetten-Grün! Sie hat ein Fassungsvermögen von 1,2 Liter Wasser, bzw. 1,2 Liter China Springtime Grüntee!
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Teeblumen gesucht und gefunden!

teerose Schon jetzt können wir Ihnen für kommenden Monat viele, viele Neuigkeiten aus allen Teegärten der Welt präsentieren. Über unseren eben eingetroffenen Flugtee haben wir ja schon berichtet. Nun sind wir sehr erfreut, dass es uns nach langer Suche gelungen ist, wieder eine kleine Menge von zwei „sauberen“ Teeblumen einzukaufen. Unsere hohen Qualitäts- und Hygienestandards machen die Auswahl teilweise sehr schwierig. Zum ersten mal haben wir eine Teeblume aus weißem Tee! Die Teerose China Sanguan (bedeutet soviel wie: Himmel-Erde-Wasser) ist aus weißen Teeblättern hergestellt. In der Mitte öffnen sich nach dem Aufguss eine Malvenblüte und Lavendelblüten. Man sollte sie mit etwa 1/4 Liter siedendem Wasser in einer Glastasse oder Glaskanne aufgießen, um optimales Geschmacks- und Zieherlebnis zu garantieren. Kann jedoch 2-3 mal aufgegossen werden. Ebenso bei der wunderschön und sorgfätig gearbeiteten Teeblume China Xian Tao aus Grünteeblättern (Xian Tao ist eine Stadt in Hubei, China), in der ein Amaranth-Blüte eingearbeitet ist! Alle beide, eine Teefreude!
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Neue Grünteeglaskannen aus China sind da...

gruenteeglaskannen Bei meiner letzten Reise nach China und Hong Kong habe ich Glassteekannen für Grüntee entdeckt. Diese sind nun kürzlich eingetroffen und ab sofort in unseren Teehäusern erhältlich.

Es handelt sich um eine Teekanne (Teekrug) die nicht billig ist, aber für den Grünteetrinker unentbehrlich sein kann! Diese Kannen sind in China sehr verbreitet und eignen sich besonders für jene Grünteesorten die man öfter aufbrühen kann. Die gewünschte Teemenge für 1 große Tasse (1/4l bei bei der Kleinen) in das Kännchen geben mit 85 Grad heißem Wasser aufgießen und je nach Geschmack 1-2 Minuten ziehen lassen. Bei der größeren Teekanne entsprechend mehr Tee und Wasser verwenden. Gute Grüntees aus China und Taiwan lassen sich bis zu 6 Mal aufgießen. Nach der gewünschten Ziehzeit kurz den Knopf am Deckel drücken und in eine Tasse gießen, die Kanne ist schon für den nächsten Aufguss bereit!

Hier, eine Auswahl an Tees, die für mehrere Aufgüsse gut geeignet sind: Lung Ching, Mao Feng, Lu Shan Yun Wu oder z.B. China Springtime (...)

Viel Spaß mit der neuen Grünteekanne!

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Tee-Supermarkt in Wanfuji und Grün, grün sind alle meine ...
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