Auch ein Beitrag über Verity...
Wie viele neugierige Konsumenten, bzw. in der Marketingsprache s.g. "Early Adopter", zähle ich mich nicht nur zu dieser Gruppe, sondern verkoste mit meinen Kollegen auch alles was so an Teeprodukten oder nur Teeähnlichen (und vieles mehr) auf dem Markt erscheint. Vor knapp einem Monat auch mal Verity. Es handelt sich dabei um kleine Metallkapseln (ähnlich wie Nespresso) in 3 unterschiedlichen Sorten mit Teekonzentrat; wird von Teewerk in HH vertrieben und wurde glaub ich von einer Firma in Birmingham entwickelt. Anfangs konnte man noch neutrale Beiträg über dieses neue und einzigartige Produkt lesen, dann kamen immer mehr merkwürdig positive Berichte und Verkostungsnotizen online. Ich kann nicht ganz verstehen wie zu diesem Produkt so viele positive Meldungen erscheinen können? Ja, das Design ist schön. Aber ist Verpackung wirklich alles? Diese armen Teeblätter werden in diese kleine Kapseln gepresst und schmecken so schrecklich, dass man so etwas auf keinen fall Tee nennen kann und, je nach Sorte, aller höchstens mit viel Zitrone, Zucker oder Rum trinken kann. Oder würden Sie sich z.B. ein Glas Milch aus 20 kleinen Milchportionen abfüllen und dann noch trinken? Deswegen appellierte ich auch an drtea u.a. nicht einfach PR texte zu übernehmen und zuerst mal zu kosten!
Georg A. Demmer | 21. Mai 2008, 12:39
