Ganz einfach eine gute Tasse Tee
Am 06. Dezember 2007 ist auf der online Version FAZ.NET der Frankfurter Allgemeine Zeitung der Artikel Ganz einfach eine gute Tasse Tee von Brigitte Scherer erschienen. Sehr empfehlenswerte Zeilen!
Warum trinkt man Tee? Es hat wie bei fast allem, das der Mensch liebt oder hasst, mit seiner Kindheit zu tun. Wer das Getränk nur als schwach das Wasser färbenden Kamillenteebeutel bei Bauchschmerzen kennen lernte oder beim Krankenhausbesuch den roten Früchtetee in gewaltigen Kantinenkannen auf dem Flur stehen sah, ist für jeden Teegenuss erst einmal verloren. Wer dagegen in einem Teetrinkerhaushalt groß wurde, wird lebenslang bei der Meinung bleiben, dass Kaffee, von Ausnahmefällen in Italien, Frankreich oder Spanien abgesehen, doch nur ein etwas sauer schmeckendes Suchtmittel sei - und in der gefälligeren Form von Latte Macchiato oder Milchkaffee kein Getränk, sondern ein Sattmacher wie Kartoffelsuppe. (...)
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Warum trinkt man Tee? Es hat wie bei fast allem, das der Mensch liebt oder hasst, mit seiner Kindheit zu tun. Wer das Getränk nur als schwach das Wasser färbenden Kamillenteebeutel bei Bauchschmerzen kennen lernte oder beim Krankenhausbesuch den roten Früchtetee in gewaltigen Kantinenkannen auf dem Flur stehen sah, ist für jeden Teegenuss erst einmal verloren. Wer dagegen in einem Teetrinkerhaushalt groß wurde, wird lebenslang bei der Meinung bleiben, dass Kaffee, von Ausnahmefällen in Italien, Frankreich oder Spanien abgesehen, doch nur ein etwas sauer schmeckendes Suchtmittel sei - und in der gefälligeren Form von Latte Macchiato oder Milchkaffee kein Getränk, sondern ein Sattmacher wie Kartoffelsuppe. (...)
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Georg A. Demmer | 14. Dezember 2007, 07:28

Es lebe der High Tea!
Hier wird - das kann man als Kenner uneingeschränkt behaupten - Tee und alles, was dazugehört, auf höchstem Niveau serviert - und im angeschlossenen chinesischen Teehaus auch zelebriert. Im "Hochschober" bekommt der Gast guten Tee aber nicht nur am späten Nachmittag, sondern den ganzen Tag über, angefangen beim Frühstück. Also, liebe Tee-Genießer: Schauen Sie mal vorbei in Kärnten. Unter www.hochschober.at können Sie sich schon mal einen kleinen Vorgeschmack holen!
Liebe Grüße!
Jürgen Ehrmann
P.S.: In einem geb' ich der Autorin uneingeschränkt Recht: In Sachen Tee-Lifestyle ist - gerade in der (gehobenen) Gastronomie - noch einiges auf den Weg zu bringen!
Aber was unterscheidet diese Dame von Ihnen, Herr Ehrmann, der sie ihr schönes Hochschober ins feinste Teelicht stellen?
Zurück zum Thema: vielen Dank Frau Scherer! Sie haben in meine Seele geschaut und darin gelesen. Ich bin zwar kein Cosmopolit aber meine "nationalen" Tee-Erfahrungen reichen, um vieles von dem hier Berichteten zu bestätigen. Die beste Teestube ist leider immer noch die zuhause. Um mir den Frust eines unbekannten, wer weiß wie lange gezogenen, womit auch immer parfümierten Getränks (oft fälschlicherweise Tee genannt) zu ersparen, greife ich oft zum Kaffee.
Bin ich jetzt feige?
Aber es gibt Hoffnung: da, wo (noch) ganz wenig zu finden ist, kann noch ganz viel verändert und bewegt werden!
In diesem Sinne.
Der Unterschied ...
Liebe(r) (Herr, Frau) "Frieder", mir hat die Autorin nicht in die Seele geschaut und darin gelesen, aber ich hab die Message glaube ich auch so verstanden: Es gibt zu wenig guten Tee in (sogenannten Spitzen)Hotels, Restaurants, Bars, Lounges etc. Darüber lässt sich jedoch Frau Scherer (für ein Onlinemedium) viel zu lange aus. Fünf Beispiele weniger hätten auch genügt, aber das hat der Redakteur wohl übersehen. Eigentlich ist es das, was ich insgeheim Frau Scherer vorwerfe. Ach nein, ich werfe niemandem etwas vor, warum denn auch.
Listen, please: Im Vergleich zu vor 10 oder 15 Jahren ist auch in der Gastronomie in Sachen Tee einiges, um nicht zusagen sehr viel passiert. Immer mehr Betriebe erkennen die Notwendigkeit, dass Tee trinken mehr ist als heißes Wasser aus der Espressomaschine und ein Teebeutel mit suspektem Inhalt. Zugegeben muss man mitunter nach diesen Oasen lange suchen, aber es lohnt sich. Ich gebe Ihnen recht, in einem Restaurant oder einem Hotel, das nicht eindeutig sagen kann, wo der Tee herkommt usw. trinke ich auch lieber einen Kaffee.
In diesem Sinne sollten wir hoffen, dass dieser positive Tee-Trend noch lange anhält und bald alle Lokale, die wir kennen und lieben, eine gute Tasse anbieten können. Sonst traut sich irgendwann ja niemand mehr außer Haus einen Tee zu bestellen :-) Und das wäre schade!
wir sind uns ja einig. Vielleicht habe ich es (bin übrigens ein Mann) etwas überspitzt dargestellt. Finde übrigens, dass in Österreich (bin aus Deutschland) dahingehend mehr Positives passiert (subjektiver Eindruck) als bei uns. Wüßte z.B. nicht, dass es solch ein Teeblog auch bei uns gibt.
Ich bemühe mich ja auch fleissig gegen die "TeeähnlicheGetränke-Windmühlen" anzukämpfen, indem ich Teeabende u.a organisiere. Aber wenn ich selbst im ICE nicht einmal einen Beuteltee bekomme, wie es mir letztens passiert ist, bin ich schon ein wenig traurig.
In diesem Sinne - schauen Sie mal in meiner privaten Teestube vorbei, wenn Sie in der Nähe von Hamburg sind (gilt für alle).
Gruß
Frieder
Wenn Sie sich ...
Haben Sie eine Internetadresse unter der man Sie in Ihrer Teestube virtuell besuchen kann? Leider komme ich selten in den Norden Deutschlands, aber wenn ich mal wieder in der Stadt an der Alster bin, schaue ich gerne mal bei Ihnen vorbei. Und übrigens: Vielen Dank für die gestreuten (Tee)Rosen in Sachen österreichischer Tee-Entwicklungsarbeit!
Tschüss! Jürgen Ehrmann
Einladung
;-)
Mehr als bei uns...
PS: Artikel zum Chinaturm auf der Turracher Höhe