Die "Leider Nicht" Beträge des GEWINNSPIELS zu Mein Tag des Tees...

...habe ich bereits ausgewählt und wie versprochen publiziere ich an dieser Stelle ein paar dieser schönen Texte! Um zu den einzelnen Texten (Gedichte in diesem Fall) seine Meinung kund tun zu können, werde ich die 4 Beiträge als Kommentar anfügen... nur eine separate Einreichung steht hier zusätzlich zum download bereit, nachdem die grafische Formatierung dieses experimentellen Textes von Sarah Selbmann nur als PDF anzuzeigen ist.

Als Trost „Leider Nicht“ Preis bekommen alle einen gratis Tee, Punsch oder Chai beim DEMMERS TEEHAUS Standl auf dem Altwiener Christkindlmarkt (bitte mich nur rechtzeitig zu kontaktieren) !!!

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Das TAG DES TEES Gewinnspiel ist zu Ende! und Die ABSTIMMUNG zum TAG DES TEES Gewinnspiel *** und Das TEEBLOG.AT Gewinnspiel zum TAG DES TEES 2007

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Dr. David Stifter am 27. November 2007, 06:24

Der Tee und die Zeit

Der tee hat seine zeit.
Der tee dauert, er drängt nicht.
Er nimmt seine zeit
und zieht sein wesen aus der weile.
Seine zeit kommt.

Der tee öffnet sich dem tag,
er drückt ihm nicht seinen stempel auf.
Der teetag hat seine zeiten,
die anderes sind als pausen.
Der tee ist keine unterbrechung.

Die teekanne macht den tee? Nein.
Ein mensch vertraut den tee der kanne an.
Die kanne birgt ihn
und schenkt ihn dem,
der teemensch werden will.

Das teeleben ist der boden,
die sonne, die luft,
der schatten, das gedeihen,
und ist vor allem das wasser.
Das wasser und die zeit.

In der teezeit
treibe ich wie ein blatt im wasser,
das vom strauch fiel,
als ich schlief.
Er trägt mich.

Die teekraft ist zart,
nicht zerbrechlich,
unaufdringlich geschmeidig,
verhalten taktvoll,
und doch robust.

Der tee fliesst
und die zeit.
Und sie sind ein stetiges sich-bedingen.
Der tee erfüllt seine zeit.
Seine zeit ist.

Willst du eine tasse tee?
Ja, ich will.
Peter Troup aus Ranshofen am 27. November 2007, 06:26

Mein Tag des Tees

Der Frühling erstrahlt mit seiner Kraft,
man sieht die Wiesen und Pflanzen stehen wieder im Saft.
Es beginnt überall zu duften und grünt auch der Klee,
ich glaube mich gelüstet nach einem Japanischen Grüntee

Der Sommer lässt die Früchte reifen,
die ersten Kirschen lassen sich von den Bäumen greifen.
Wenn ich die ersten reifen Früchte seh,
freue ich mich auf einen Früchtetee.

Der Herbst beginnt die Felder zu lehren,
es werden geerntet vom Roggen die letzten Ähren.
Ich genieße die letzten sonnigen Tage an der Nordsee,
bei einer frischen Brise salzigen Wind und Ostfriesischen Tee.

Der Winter schön langsam ins Lande zieht,
man auf den Bäumen keine Blätter mehr sieht.
Die Kinder freuen sich auf den ersten Schnee,
und ich auf eine Gute heiße Tasse Kräutertee.

Dies sind meine Gedanken zum Tag des Tees und hoffe es wird Ihnen gefallen.
Sarah Selbmann am 27. November 2007, 06:29

Experimental-T-ik im Zeitreife-Test

siehe: PDF

Experimental-T-ik im Zeitreife-Test
Oder
Fließtext…

Oberstes Hauptprinzip ist absolute, zeit-raum-unbegrenzte t-Priosierung.
Liebst Tee, too?
T.T. (begründete bezeichnete angewandte Wissenschaft)

„Hauptstadt Österreichs, Dienstag, dreißigster Oktober Zweitausendundsieben
[post promotion-Sichtung]

Guten Tag, liebstes, teures Tagebuch!
Gewählte Anredeart erfährt späterhin Erläuterung. Zunächst tagesaktuelle Assoziationen.
TV-Nachrichten zeigten heute Nachmittag getesteten Shuttle-Rest (technischer Defekt verursachte Absturz),
Doktorkittel bleibt weiterhin obligatorisch (Ärztestreik),
Sattelschlepper fährt Rehkitz tot – Tintenfischladung nicht betroffen,
Starkregen verzögert superlativen Auftakt weltweit ersehnten Tennis-Battles,
Wetter nächster Tage ist gewohnt gutschlecht et niemandtem recht,
but buntes Herbstblatt ist echt.

Dichten (mitunter Not gebietet) hilft heut gewaltig: unterminiert’s halt rechtmäßig syntaktische Bestimmungen (grinst).

Tante Martha, adrett et nett, heißt eigentlich different,
but heute Theo Martha Martha nennt,
hofft, glaubt: künftig Gemeinte wiedererkennt.
Besagte Tante gestern rannte,
erreichte Tram nicht rechtzeitig.
Statt artig warten gezückte Geldkarten,
kaufte Marktdatteln, besuchte Verwandte:
Theo samt Eltern et Schwester erfreut.
Tschüssi
Hoffentlich kommt Tante demnächst erneut.

Tagebuch, kennst Vaters et Mutters neuesten Tick? Post PISA-Studien-Resultaten (fortgeschrittenes Alter ändert Impact nicht) gibt’s trainingshalber wöchentliche Alphabettage: Mit Schwester Judith wetteifert Theodor (Taktik gebietet Entpersonalisierung, bedeutet Verzicht erster grammatischer Persönlichkeit zugunsten ungeliebter Konstruktion: Selbstbezugnahme mittels dritter Personenkategorie), meistmögliche Laute – gesetztem Tagesthema entsprechend – unter bestimmter Gesamtwortzahl (Aufgabenstellung lautet derzeit dreihundert) to platzieren.
Aussicht ist Taschengeldbonus, weitere monetäre Extras winkten (Konjunktiv) Nichtantreffen (Dativ) t-freier, t-loser Wörter unter Beibehaltung wenigstens entferntester Sinnhaftigkeit! Gesamte Aktion dient elterlicherseits mithin Ersatzwortfindungskompetenz samt -steigerung. Fremd-Wort-Behelf ist gestattet, but unerwünscht. Theo dankt hiermit entlehnenderweise jenseits politischer (et alterarum) Grentzen etablierten Sprachsystemen unt ergreift mitunter Flucht tzu imaginierter Altdeutschschreibung (hüstelt).
Hoffentlich ist somit teilweiser Telegrammstil, ungewohnter Genitivus obiectivus (statt Genitivus subiectivus [Lateinnachholerin]) et partiell nötiger Gedankenspagat entschuldbar.
Jetzt: Gute Nacht. Geschafft! Anstrengenden Auftrag vollbracht.
Twój Theo“

The Autorin genießt komfortablen Umstand, betreffs Theos Auftragserfüllung zumindest t-trächtigste Tatsachen kreativ selbst herzustellen, but must admit, that Theo siegt: Autorin
gebraucht Überschrift nicht t-rein, schenkt stattdessen jetzt Tee ein: Gesundheit!

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