Würden wir die Bedürfnisse unseres Körpers mehr beachten, wüssten wir, wann wir ihm Flüssigkeit zuführen sollten und wieviel - auch ohne Trinkbegleiter (wie pervers ist DAS denn?). Ich habe mir zur Regel gemacht, immer dann und soviel zu trinken, wann ich und auf wieviel ich Lust habe. Die zwei wichtigsten Getränke - durchaus in dieser Reihenfolge - sind Wasser und Tee. Wobei Tee den Vorteil mitbringt, auch noch ein besonderes Geschmackserlebnis beizusteuern. Unter 8 Tassen Tee pro Tag fange ich erst gar nicht an: Darjeeling oder Assam in der Früh, Grüner Tee um die Mittagszeit, Weißer Tee oder Tulsi am Abend.
Dank der enormen Auswahl an hochwertigen Tees wird einem da mit Bestimmtheit nicht fad.
Georg A. Demmer antwortete am 02. Dezember 2007, 19:14
Also so...
... "pervers" finde ich das gar nicht. Ganz im Gegenteil! Unser Handy scheint nicht abstreitbar, unser täglicher Begleiter und Stütze fürs Leben zu werden. Warum soll es nicht dabei helfen, sich gesünder zu verhalten? Mag sein, dass Du und ich vernünftig und selbstbewusst mit unserer Gesundheit umgehen, es gibt aber viele Leute, denen deine fantastische Teefolge (und Flüssigkeitszufuhr) fehlt.
pervers, natürlich. Trotz der unbestreitbaren Nützlichkeit von mobilen Kommunikationsgeräten finde ich es befremdlich, wenn wir die Obsorge für unser Wohlergehen fehleranfälligen Geräten übertragen. Ich kenne den "Trinkbegleiter" nicht im Detail, gehe aber davon aus, dass er keine Biodaten vom User erhält. Das Gerät kann also nicht wissen, wie der aktuelle Flüssigkeitsbedarf ist. Und in regelmäßigen Abständen vom Handy daran erinnert zu werden, dass man gefälligst trinken soll, wird schnell lästig (ich würde mich jedenfalls sehr rasch per Weitwurf von dem Ding trennen).
Es erinnert mich ein wenig an die Zigaretten-Etuis, denen man nur in vorher eingestellten Zeitintervallen eine Tschick entnehmen konnte. Das hat in den allermeisten Fällen dazu geführt, dass entweder geschnorrt oder ein zweites Packerl Zigaretten gekauft wurde, aus dem man sich hemmungslos bedient hat. Eine Reduktion des Tabakkonsums wurde damit jedenfalls nicht erreicht.
Wenn man den Menschen nachhaltig Lust auf (gesunde) Getränke machen kann, trinken sie von selber ausreichend viel. Diese Lust zu wecken scheint mir eine verlockende Aufgabe für Teespezialisten :-)
Georg A. Demmer antwortete am 03. Dezember 2007, 14:39
Ok, mag sein...
Ich bleibe trotzdem bei meinem Standpunkt, dass es mit Sicherheit einige Menschen gibt, für die ein solches Tool hilfreich sein könnte. Aber dein Ansatz ist natürlich nachvollziehbar... mit Sicherheit bringt es viel mehr, wenn man das Problem bei der Wurzel packt und das Gesunde-Ernährungsverhalten einfach besser vermarktet! Auf jeden Fall - schadn tuts nicht!
Was ist schon "genügend"?
Dank der enormen Auswahl an hochwertigen Tees wird einem da mit Bestimmtheit nicht fad.
Also so...
Nicht im medizinischen Sinn
Es erinnert mich ein wenig an die Zigaretten-Etuis, denen man nur in vorher eingestellten Zeitintervallen eine Tschick entnehmen konnte. Das hat in den allermeisten Fällen dazu geführt, dass entweder geschnorrt oder ein zweites Packerl Zigaretten gekauft wurde, aus dem man sich hemmungslos bedient hat. Eine Reduktion des Tabakkonsums wurde damit jedenfalls nicht erreicht.
Wenn man den Menschen nachhaltig Lust auf (gesunde) Getränke machen kann, trinken sie von selber ausreichend viel. Diese Lust zu wecken scheint mir eine verlockende Aufgabe für Teespezialisten :-)
Ok, mag sein...