Tee, Cola oder Wasser?

Es ist wichtig genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Die Faustregel lautet "täglich mind. 2 Liter". Jedoch wie immer gibt es auch Meinungen die das Gegenteil vertreten. Aber eines ist fix, dass wohl gesündeste Getränk der Welt ist - Wasser! Zusätzlich gibt es bekanntlich eine unüberschaubare Anzahl an aromatischen Tees und Aufgüssen, mit quasi Null Kalorien und noch dazu einer Vielzahl an unterschiedlichen Inhaltstoffen, denen man gesundheitsfördernde Wirkstoffe nachsagt... und so schmeckt das Wasser auch noch nach etwas! Cola ist da eher das Gegenteil. Ich würde sogar jedem abraten davon zu trinken! Zugegebn, ich trinke auch etwa 2-3-mal pro Jahr, wenn z.B. ein Sommertag besonders heiß ist, gerne eine kleine Flasche Cola (vorwiegend Premium Cola mit Eiswürfel und Zitrone). Erst vor wenigen Tagen bin ich bei der Coca Cola Österreich auf der Triester Strasse in Wien vorbei gefahren und musste ein interessantes Bild beobachten (leider hatte ich keine Kamera dabei), als ein Lkw von Wiener Zucker seine komplette Ladung (bestimmt mehrere Tonnen) losen Zucken in die Coca Cola Zentrale kippte. Ganz nebenbei, Coca Cola Österreich wird angeblich innerhalb der kommenden Monate Österreich verlassen und die gesamte Produktion nach Tschechien übersiedeln. Ich wollte eigentlich nicht direkt über Cola schreiben... wir haben ja bereits mal über Tee Cola berichtet, welches von dem Team der Tocklai Experimental Station entwickelt wurde. Ich schreibe über den gratis Trinkbegleiter fürs Handy von Coca Cola. Dazu muss man einfach eine SMS mit dem Stichwort TRINKEN an die 81080 schicken. Denn diesen Trinkbegleiter kann man genauso für Wasser oder eben Tee verwenden; er zeigt an wann man wieder etwas trinken sollte, usw... ist wirklich eine gute Sache! Mehr Infos unter Coca-Cola Trinkbegleiter. Also, trinken Sie genügend (Tee)?

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Cola ist gesund!

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Markus Pirchner am 02. Dezember 2007, 14:09

Was ist schon "genügend"?

Würden wir die Bedürfnisse unseres Körpers mehr beachten, wüssten wir, wann wir ihm Flüssigkeit zuführen sollten und wieviel - auch ohne Trinkbegleiter (wie pervers ist DAS denn?). Ich habe mir zur Regel gemacht, immer dann und soviel zu trinken, wann ich und auf wieviel ich Lust habe. Die zwei wichtigsten Getränke - durchaus in dieser Reihenfolge - sind Wasser und Tee. Wobei Tee den Vorteil mitbringt, auch noch ein besonderes Geschmackserlebnis beizusteuern. Unter 8 Tassen Tee pro Tag fange ich erst gar nicht an: Darjeeling oder Assam in der Früh, Grüner Tee um die Mittagszeit, Weißer Tee oder Tulsi am Abend.
Dank der enormen Auswahl an hochwertigen Tees wird einem da mit Bestimmtheit nicht fad.
Georg A. Demmer antwortete am 02. Dezember 2007, 19:14

Also so...

... "pervers" finde ich das gar nicht. Ganz im Gegenteil! Unser Handy scheint nicht abstreitbar, unser täglicher Begleiter und Stütze fürs Leben zu werden. Warum soll es nicht dabei helfen, sich gesünder zu verhalten? Mag sein, dass Du und ich vernünftig und selbstbewusst mit unserer Gesundheit umgehen, es gibt aber viele Leute, denen deine fantastische Teefolge (und Flüssigkeitszufuhr) fehlt.
Markus Pirchner antwortete am 03. Dezember 2007, 10:35

Nicht im medizinischen Sinn

pervers, natürlich. Trotz der unbestreitbaren Nützlichkeit von mobilen Kommunikationsgeräten finde ich es befremdlich, wenn wir die Obsorge für unser Wohlergehen fehleranfälligen Geräten übertragen. Ich kenne den "Trinkbegleiter" nicht im Detail, gehe aber davon aus, dass er keine Biodaten vom User erhält. Das Gerät kann also nicht wissen, wie der aktuelle Flüssigkeitsbedarf ist. Und in regelmäßigen Abständen vom Handy daran erinnert zu werden, dass man gefälligst trinken soll, wird schnell lästig (ich würde mich jedenfalls sehr rasch per Weitwurf von dem Ding trennen).
Es erinnert mich ein wenig an die Zigaretten-Etuis, denen man nur in vorher eingestellten Zeitintervallen eine Tschick entnehmen konnte. Das hat in den allermeisten Fällen dazu geführt, dass entweder geschnorrt oder ein zweites Packerl Zigaretten gekauft wurde, aus dem man sich hemmungslos bedient hat. Eine Reduktion des Tabakkonsums wurde damit jedenfalls nicht erreicht.
Wenn man den Menschen nachhaltig Lust auf (gesunde) Getränke machen kann, trinken sie von selber ausreichend viel. Diese Lust zu wecken scheint mir eine verlockende Aufgabe für Teespezialisten :-)
Georg A. Demmer antwortete am 03. Dezember 2007, 14:39

Ok, mag sein...

Ich bleibe trotzdem bei meinem Standpunkt, dass es mit Sicherheit einige Menschen gibt, für die ein solches Tool hilfreich sein könnte. Aber dein Ansatz ist natürlich nachvollziehbar... mit Sicherheit bringt es viel mehr, wenn man das Problem bei der Wurzel packt und das Gesunde-Ernährungsverhalten einfach besser vermarktet! Auf jeden Fall - schadn tuts nicht!

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