TAG DES TEES: Trend zu Gesundheit

Kräutertees gewinnen an Beliebtheit
Asien liegt ebenfalls im Trend
Österreich ist kein klassisches Schwarztee-Land

Wien, 31. Oktober 2007--- Österreich ist zwar nicht das klassische Teeland, dennoch gaben Herr und Frau Österreicher für Teegenuss in den eigenen vier Wänden 2006 im Lebensmittelhandel (ohne Hofer/Lidl) mehr als 47 Mio € aus. Neben der Convenience – fast 95 % des Umsatzes entfallen auf Tee im Beutel – lässt sich in Österreich v.a. auch ein Trend zur Gesundheit beim Teetrinken feststellen.

2006 wurde erstmals mehr Umsatz mit Kräutertee als mit Früchtetee gemacht. Der Umsatz von Kräutertee ist von 2000 auf 2006 um über 80 % in die Höhe geschossen und erreicht nun einen Umsatzanteil von 39 %. Früchtetee, bislang Österreichs Lieblingssorte, bleibt mit einem Anteil von 37 % damit zweitwichtigste Teeart.

Ebenfalls im Steigen ist seit 2 Jahren Grüntee, hier macht sich der Lifestyle Trend zu Asien bemerkbar. Knapp 6 % des Gesamtumsatzes entfallen bereits auf das Boomsegment, das in den letzten beiden Jahren jeweils um fast 9 % zulegen konnte.

Der klassische Schwarztee, den die Briten so lieben, hat in Österreich nur mehr einen Anteil von knapp 18 %. Im Jahr 2000 machte dieses Segment immerhin noch ein Viertel des Gesamtumsatzes aus.

„Der Gesundheitsaspekt ist für den Konsumenten sehr wichtig, die Industrie trägt dieser Entwicklung Rechnung und jährlich findet man unzählige neue Teevarianten in den Regalen. Ein internationaler Trend, der ebenfalls auf Österreich überschwappt, sind Tees in exotischen – bei Tee konkret – asiatischen Sorten. Der klassische Schwarztee hatte in Österreich nie die Poleposition und verliert weiter,“ fasst Martin Prantl, Geschäftsführer Nielsen Österreich, zusammen. (...)

Quelle: ACNielsen

Bookmarks:  Diese Seite zu del.icio.us hinzufügenDiese Seite zu Mr. Wong hinzufügenDiese Seite zu Linkarena hinzufügenDiese Seite zu Google Bookmarks hinzufügen

story_div
Markus Pirchner am 12. November 2007, 10:00

weniger als 6 euro

47 mio klingen nach viel, umgelegt auf die österreichische bevölkerung sind das aber nicht einmal 6 euro pro person und jahr.
interessant wäre, welchen anteil die spezialisierten teehäuser (wie demmer) am gesamtumsatz haben und in welchen preiskategorien.

ein satz, den ich nicht verstehe: "... sind Tees in exotischen - bei Tee konkret - asiatischen Sorten." was meint der Nielsen-GF damit? asiatische sorten kann eine menge sein: von klassischen schwarztees bis tulsi.
Georg A. Demmer antwortete am 13. November 2007, 01:16

tja, dieser Satz...

..ist tatsächlich unglücklich. Ganz sicher kann ich ihn auch nicht deuten, vermute aber, es ist gemeint, bzw. der Vgl. von Lifestyle Trends, wie z.B. der Trend zu exotischen asiatischen Accessoires, Mode, Interieur, etc. und eben den aus Asien kommenden Tee, der tatsächlich, also "konkret", exotischen und asiatisch ist! Mein Satz ist nun genauso schwer verständlich oder?
Markus Pirchner antwortete am 13. November 2007, 13:43

wirklich klüger...

bin ich jetzt auch nicht, offen gestanden. aber das kann wohl nur der nielsen-geschäftsführer unmissverständlich erklären. ich dachte, dass vielleicht in der untersuchung detailliertere angaben enthalten wären, die licht in die wenig aufschlussreiche formulierung bringen hätten können.
ist aber auch nicht sehr wichtig :-)

Trackback URL:
http://www.teeblog.at/stories/15953/modTrackback


footer_below Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...