Spinnen die, die Engländer?

Zu ihrem 75-jährigen Firmenjubiläum ließ sich das Unternehmen "PG Tips" eine 7.500 Pfund teure "Tea Bag" kreieren. Dem Betrachter funkeln 280 Diamanten und extra gestylte Teeblätter entgegen, wenn das Teil jetzt auf Promotiontour geht. Es soll dann anlässlich einer Verlosung an den Mann oder die Frau gebracht werden. Der Erlös soll einem Kinderspital in Manchester zu Gute kommen.
Nun, solche Aktionen sind zwar gut für´s Image oder für was auch immer. Wenn man bedenkt, dass ein indischer Teepflücker gerade mal ein Pfund im Monat verdient, ist das ja der reinste Hohn. Ja, klar, es ist letztendlich doch für einen guten Zweck. Aber über die Situation der Tea Workers macht man sich hierzulande oft viel zu wenig Gedanken. Da ist es nicht wirklich damit getan, "Fair-Trade-Tee" zu kaufen. Aber, wie kann man den Menschen dort effektiv helfen? Ist das nicht alles bloß ein Tropfen auf den heißen Stein? Was meinen Sie?

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